Schwermetall-Test

SKU: CC100074

Preisspanne: $129.94 bis $261.18

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Der Schwermetalltest erkennt und quantifiziert schädliche Schwermetalle (wie Blei, Quecksilber, Kadmium und Arsen) in kosmetischen Produkten und stellt sicher, dass sie kein Gesundheitsrisiko für die Verbraucher darstellen.

Die Untersuchung von Schwermetallen in Kosmetika ist ein wichtiger Bestandteil der Produktsicherheit, der Qualitätssicherung und der Einhaltung von Vorschriften. Schwermetalle können in kosmetischen Produkten entweder als unbeabsichtigte Verunreinigungen vorkommen, die durch Rohstoffe, Herstellungsprozesse, Wechselwirkungen mit der Verpackung oder Umwelteinflüsse eingebracht werden, oder in seltenen Fällen durch die bewusste Aufnahme in eingeschränkte Produktkategorien (historisch gesehen Pigmente, Konservierungsmittel oder traditionelle Produkte).

Da Kosmetika direkt auf die Haut, die Lippen, die Haare, die Nägel oder sogar in der Nähe der Augen und Schleimhäute aufgetragen werden, kann eine chronische Exposition gegenüber toxischen Metallen erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Schwermetallanalysen helfen den Herstellern zu überprüfen, ob die Produkte für die Verbraucher sicher sind und den regionalen Gesetzen entsprechen.

Vorschriften

Regulierungsbehörden, darunter die FDA und die EU-Kosmetikverordnung, legen Grenzwerte für die zulässigen Konzentrationen von Schwermetallen in Kosmetika fest, um Toxizität und Gesundheitsschäden zu verhindern.

Normen und Prüfmethoden

Zu den häufig verwendeten Prüfnormen gehören ISO 19650 und ASTM E2926. Typische Methoden verwenden Techniken wie die induktiv gekoppelte Plasmamassenspektrometrie (ICP-MS) oder die Atomabsorptionsspektrometrie (AAS), um den Metallgehalt genau zu messen.

Bewertung Parameter Methode Grenzwert
Blei (Pb) Induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) 20 mg/kg
Zahnpasta: 1 mg/kg
Cadmium (Cd) 5 mg/kg
Zahnpasta: 1 mg/kg
Quecksilber (Hg) 1 mg/kg
Zahnpasta: 1 mg/kg
Arsen (As) 5 mg / kg
Zahnpasta: 1 mg /kg
Antimon (Sb) 10 mg/kg
Zahnpasta: 1 mg/kg
Nickel (Ni) 5 mg/kg
Zahnpasta: 1 mg/kg
Aluminium (Al) 5 mg / kg
Zahnpasta: 1 mg /kg
Chrom (Cr) Mikrowellenaufschluss 5 mg / kg
Zahnpasta: 1 mg /kg
Kobalt (Co) Mikrowellenaufschluss 5 mg / kg
Zahnpasta: 1 mg /kg

 

Warum Schwermetalle wichtig sind

1. Verbrauchersicherheit

Durch wiederholte Exposition können sich Schwermetalle im Laufe der Zeit im Körper anreichern.

Zu den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen gehören:

Blei (Pb):

  • Schäden am Nervensystem
  • Entwicklungstoxizität
  • Reproduktionstoxizität
  • kognitive Beeinträchtigung

Quecksilber (Hg):

  • Nierenschäden
  • neurologische Auswirkungen
  • Hautreizung
  • fetales Entwicklungsrisiko

Cadmium (Cd):

  • Nierentoxizität
  • Demineralisierung der Knochen
  • Krebserregende Bedenken

Arsen (As):

  • Karzinogenität
  • kardiovaskuläre Toxizität
  • Hautläsionen
  • Organtoxizität

Nickel / Kobalt / Chrom:

  • allergische Kontaktdermatitis
  • Sensibilisierung
  • chronisches Ekzem bei empfindlichen Verbrauchern

Dies ist besonders wichtig für:

  • Lippenstifte
  • Zahnpasta / Mundpflege
  • Augenprodukte
  • Kinderkosmetik
  • Täglich verwendete Körperprodukte
  • Leave-on-Produkte

2. Einhaltung von Vorschriften

Schwermetalle sind in der Regel nicht als kosmetische Inhaltsstoffe vorgesehen.

Stattdessen lassen die Aufsichtsbehörden nur unvermeidbare Spurenverunreinigungen zu, wenn sie technisch unvermeidbar und sicher sind.

Europäische Union

Gemäß der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009:

  • verbotene Substanzen dürfen nicht absichtlich hinzugefügt werden
  • Verunreinigungen dürfen nur toleriert werden, wenn sie technisch unvermeidbar sind
  • Die Produktsicherheit muss im CPSR nachgewiesen werden
  • Die Qualität der Rohstoffe muss kontrolliert werden

Die Schwermetallverschmutzung wird im Rahmen von:

  • toxikologische Risikobewertung
  • Berechnungen der Sicherheitsmarge
  • Verunreinigungsprüfung
  • Rohstoffqualifizierung

Der Sicherheitsbewerter kann eine Metallprüfung verlangen, wenn:

  • mineralische Inhaltsstoffe verwendet werden
  • natürliche Tone sind enthalten
  • Botanische Pulver sind vorhanden
  • Farbpigmente verwendet werden
  • importierten Rohstoffen fehlt die Dokumentation
  • ein Kontaminationsrisiko vermutet wird
Vereinigte Staaten

Die FDA legt in der Regel keine universellen Schwermetallgrenzwerte für alle Kosmetika fest, sondern überwacht die Kontamination und achtet besonders darauf:

  • Blei im Lippenstift
  • Quecksilber in Kosmetika
  • Verunreinigungen in Farbzusätzen

Die Hersteller bleiben für die Produktsicherheit verantwortlich.

Andere Märkte

Grenzwerte für Schwermetalle können explizit festgelegt werden in:

  • Kanada
  • ASEAN
  • GCC
  • Indien
  • China
  • Saudi-Arabien
  • Südkorea

Für die Exportregistrierung ist die Prüfung oft obligatorisch.

Häufige Quellen für Schwermetallverschmutzung

Rohmaterialien

Die meisten Verschmutzungen haben hier ihren Ursprung.

Beispiele:

Natürliche Mineralien

Hohes Risiko:

  • Kaolin-Ton
  • Bentonit
  • rhassoul
  • Totes Meer Schlamm
  • Zinkoxid
  • Titandioxid
  • Glimmer
  • Eisenoxide

Diese können natürlich enthalten:

  • Blei
  • Arsen
  • Cadmium
  • Quecksilberspuren
Botanische Materialien

Pflanzen können Metalle aus:

  • kontaminierte Erde
  • Bewässerungswasser
  • industrielle Verschmutzung
  • Pestizide

Beispiele:

  • pflanzliche Pulver
  • Pflanzenextrakte
  • Trockenblumen
  • Wurzeln
  • Samen
Pigmente

Farbstoffe können einführen:

  • Blei
  • Chrom
  • Cadmium
  • Kobalt
  • Nickel

Besonders in:

  • dekorative Kosmetika
  • gepresste Puder
  • Lidschatten
  • Lippenprodukte
Parfüm-Inhaltsstoffe

Normalerweise ist das Risiko geringer, aber es kann zu einer Verunreinigung kommen:

  • Katalysatorrückstände
  • schlechte Reinigung
  • minderwertige Lieferketten

Fertigungsanlagen

Mögliche Verschmutzung durch:

  • Ausrüstung für die Verarbeitung von rostfreiem Stahl
  • abgenutzte Maschinen
  • Metallventile
  • Lagertanks
  • Mischblätter

Beispiel:
Nickel/Chrom-Laugung.

Wasser-Systeme

Gereinigte Wassersysteme können Metalle einbringen, wenn sie schlecht gewartet werden:

  • Kupferrohre
  • korrodierte Armaturen
  • kontaminierte Lagertanks

Verpackungsmigration

Selten, aber möglich:

  • metallische Überzüge
  • dekorative Veredelungen
  • kontaminierte Verschlüsse

Welche kosmetischen Produkte müssen auf Schwermetalle getestet werden?

Die Prüfung ist besonders wichtig für:

Hochrisikokategorien

  • Lippenstift
  • Lippenbalsam
  • Zahnpasta
  • Wimperntusche
  • Eyeliner
  • Lidschatten
  • Gesichtspulver
  • Mineral-Make-up
  • Tonmasken
  • Naturkosmetik
  • Kinderkosmetik

Mäßiges Risiko

  • Cremes
  • Lotionen
  • Shampoos
  • Klimaanlagen
  • Seifen

Geringeres Risiko

  • klare synthetische Gele
  • hochgereinigte Systeme

Zusätzliche Informationen

Schwermetalle

Antimon, Arsen, Cadmium, Blei, Quecksilber, Antimon, Arsen, Cadmium, Chrom, Kobalt, Blei, Quecksilber